CDO-Rolle unbesetzt: Digitale Führung, auch ohne Chief Digital Officer.
Ohne klare digitale Führung fehlt der rote Faden. Die Verantwortung verteilt sich über Abteilungen — und niemand steuert das Ganze. Gerade im Mittelstand bleibt die Position des Chief Digital Officer oft unbesetzt.
Wer steuert bei euch die digitale Gesamtrichtung? Sprich mit uns darüber →Die Zahlen zeigen eine Lücke: Nicht einmal jedes fünfte deutsche Unternehmen hat laut Bitkom einen Chief Digital Officer oder Leiter Digitalisierung berufen. Im kleineren Mittelstand ist die Zurückhaltung noch größer — bei Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern fehlt in rund 60 Prozent der Fälle eine dedizierte Digitalisierungsrolle. Dabei ist der CDO genau die Figur, die digitale Vorhaben bündelt: der oberste digitale Change-Manager, der Strategie, Prozesse und Kultur verbindet und die Transformation operativ vorantreibt.
Warum die fehlende Rolle zum Problem wird
Ein CDO unterscheidet sich klar von benachbarten Rollen: Der CIO sorgt für den laufenden IT-Betrieb, der CTO treibt die Technologieentwicklung, der CDO verantwortet die digitale Transformation des Geschäftsmodells über den langen Horizont. Fehlt diese Rolle, übernimmt sie niemand vollständig — digitale Initiativen entstehen verstreut in Marketing, IT und Vertrieb, ohne gemeinsames Zielbild. Eine übergeordnete, zentrale Strategie fehlt, und genau dort beginnt die Zersplitterung, die viele Transformationen ausbremst.
Im Mittelstand kommt eine besondere Hürde hinzu: Oft fehlt intern das Wissen, digitale Projekte eigenständig zu steuern — und es fällt schwer, aus der eigenen, langjährig gewachsenen Mannschaft heraus das Geschäft neu zu denken. Die Frage ist selten nur „Wollen wir eine CDO-Rolle?", sondern „Haben wir die Menschen und das Wissen, um die digitale Roadmap erfolgreich umzusetzen?".
Was ohne klare digitale Führung passiert:
- Digitale Initiativen entstehen verstreut, ohne gemeinsames Zielbild
- Verantwortung verteilt sich — niemand steuert die Gesamtrichtung
- Eine übergeordnete Digitalstrategie fehlt, Projekte laufen nebeneinander
- Dem Mittelstand fehlt oft das interne Wissen, Transformation selbst zu führen
Führung sichern — mit oder ohne eigene Rolle
Nicht jedes Unternehmen braucht sofort eine fest besetzte CDO-Position. Entscheidend ist nicht der Titel, sondern dass die Funktion wahrgenommen wird: dass jemand die digitale Richtung setzt, Initiativen priorisiert, zwischen den Bereichen übersetzt und die Umsetzung verantwortet. Das kann eine eigene Rolle sein, eine interimistische Besetzung — oder die Begleitung durch einen Trusted Advisor, der die Führungsebene befähigt, die Transformation selbst zu steuern, bis die eigene Struktur trägt.
Der richtige Weg hängt von Reifegrad, Größe und Ambition ab. Wichtig ist, die Lücke nicht offen zu lassen: Digitale Führung, die niemand übernimmt, führt zu Stillstand oder Zersplitterung. Genau hier — zwischen der Erkenntnis, dass Führung fehlt, und einer tragfähigen Lösung — setzen wir an: als Sparringspartner und Einordner, der hilft, die richtige Form zu finden und wirksam zu machen.
Wo der Druck herkommt
Nur jedes fünfte Unternehmen hat einen CDO, im Mittelstand noch weniger. Ohne klare digitale Führung fehlt der rote Faden, und die Verantwortung verteilt sich.
Warum die Lücke bremst
Der CDO verantwortet die Transformation des Geschäftsmodells — anders als CIO und CTO. Fehlt die Rolle, laufen digitale Initiativen verstreut, ohne gemeinsames Zielbild.
Wie advise einordnet
Wir helfen, die Funktion sicherzustellen — ob als eigene Rolle, interimistisch oder durch Begleitung, die die Führungsebene befähigt, die Transformation selbst wirksam zu steuern.
Der erste Schritt
Klären, wo digitale Verantwortung heute liegt und wo sie fehlt. Von dort lässt sich entscheiden, welche Form der Führung zur Größe und Ambition des Unternehmens passt.
Häufige Fragen zur CDO-Rolle
Was macht ein Chief Digital Officer (CDO)?
Der CDO verantwortet die digitale Transformation eines Unternehmens — er entwickelt und steuert die Digitalstrategie, bündelt digitale Vorhaben, übersetzt zwischen den Bereichen und treibt den Wandel operativ voran. Er ist der oberste digitale Change-Manager, der Strategie, Prozesse und Kultur verbindet.
Wie viele Unternehmen haben überhaupt einen CDO?
Laut Bitkom hat nicht einmal jedes fünfte deutsche Unternehmen einen CDO oder Leiter Digitalisierung. Im Mittelstand ist die Lücke größer: Bei Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern fehlt in rund 60 Prozent der Fälle eine dedizierte Digitalisierungsrolle.
Was ist der Unterschied zwischen CDO, CIO und CTO?
Der CIO verantwortet den laufenden IT-Betrieb und die Infrastruktur (kurzfristig), der CTO die Technologieentwicklung (mittelfristig), der CDO die digitale Transformation des Geschäftsmodells (langfristig). Der CDO denkt in Prozessen, Kultur und neuen Geschäftsfeldern, nicht nur in Technik.
Braucht jedes Unternehmen einen CDO?
Nicht zwingend eine fest besetzte Position — entscheidend ist, dass die Funktion wahrgenommen wird: dass jemand die digitale Richtung setzt, priorisiert und die Umsetzung verantwortet. Das kann eine eigene Rolle, eine interimistische Besetzung oder die Begleitung durch einen Trusted Advisor sein. Wenn Verantwortung und Umsetzung zersplittert sind, ist Handeln geboten.
Wer gibt eurer Digitalisierung die Richtung?
Wenn digitale Führung fehlt und Initiativen zersplittern, lohnt der strukturierte Blick. Schreib uns kurz, worum es geht — wir melden uns persönlich.
Danke.
Deine Nachricht ist angekommen. Wir melden uns persönlich, meist innerhalb eines Werktags.