Ausrichtung an PE-Erwartungen: Wertsteigerung, die aus dem Unternehmen selbst kommt.
Private-Equity-Eigentümer fordern Profitabilität und Skalierbarkeit — in einem Tempo, das die Organisation oft überfordert. Die Zeiten, in denen günstige Marktbedingungen die Rendite trugen, sind vorbei. Wert muss heute operativ entstehen.
Steht ihr unter dem Wertsteigerungsdruck eines Investors? Sprich mit uns darüber →Bain bringt die neue Realität auf eine Formel: „12 is the new 5". In der goldenen Dekade der 2010er Jahre genügte ein durchschnittliches EBITDA-Wachstum der Portfoliounternehmen von rund fünf Prozent, um attraktive Renditen zu erzielen. Heute sind im Schnitt zehn bis zwölf Prozent jährliches EBITDA-Wachstum nötig. Der Grund: Hohe Einstiegsmultiples, gestiegene Finanzierungskosten und verlängerte Exit-Zeiträume lassen kaum noch Spielraum für Wertsteigerung durch Marktbedingungen oder Bewertungshebel. Der Wert muss aus dem Unternehmen selbst kommen.
Warum operative Wertsteigerung zur Pflicht wird
Die Verschiebung ist dramatisch: Bei 2025 veräußerten Portfoliounternehmen entfielen 51 Prozent des EBITDA-Wachstums auf Verbesserungen der Marge — bei Exits vor 2023 waren es nur 21,5 Prozent. Der reine Umsatzbeitrag sank im selben Zeitraum von 78,5 auf 49 Prozent. Das heißt: Wachstum allein reicht nicht mehr, es muss profitables, operativ getragenes Wachstum sein. Genau hier wird Digitalisierung zum entscheidenden Hebel — erstmals rangiert sie als wichtigster Renditefaktor (36 Prozent), noch vor dem klassischen Verschuldungshebel. 94 Prozent der PE-Gesellschaften planen 2026 Digitalisierungsinvestments in ihren Beteiligungen.
Für das Portfoliounternehmen bedeutet das konkreten Druck auf die Bereiche, in denen bessere Daten direkt in EBITDA übersetzt werden: Pricing Analytics, Nachfrageprognosen, Einkaufsoptimierung und Vertriebseffektivität. Die Erwartung des Investors ist klar — die Umsetzung in der gewachsenen Organisation dagegen oft die eigentliche Hürde.
Was PE-Eigentümer heute erwarten:
- Zweistelliges EBITDA-Wachstum — operativ getragen, nicht durch Multiples
- Margenverbesserung statt reinem Umsatzwachstum als Haupthebel
- Digitalisierung als messbaren Renditefaktor, nicht als Innovationssymbol
- Belastbare Daten in Pricing, Einkauf und Vertrieb, die sich direkt in EBITDA übersetzen
Die Erwartung übersetzen — in Umsetzung
Die Herausforderung ist selten, zu wissen, was der Investor will. Sie liegt darin, die Value-Creation-Agenda in konkrete, priorisierte und messbare Schritte zu übersetzen, die die Organisation auch tragen kann. Zu schnell, zu breit angelegt — und das Vorhaben überfordert Strukturen und Menschen. Zu langsam — und der Zeithorizont des Investors läuft davon. Es braucht den richtigen Takt: wenige Hebel mit hohem, messbarem EBITDA-Beitrag zuerst, sichtbare Erfolge früh, dann skalieren.
Diese Übersetzung zwischen Investorenerwartung und organisatorischer Umsetzungsfähigkeit ist der eigentliche Engpass — und zugleich der Ort, an dem Wert entsteht oder verloren geht. Wir stehen genau dort: zwischen der strategischen Erwartung und der operativen Realität, und führen beide zu gemeinsamer Wirkung.
Wo der Druck herkommt
PE-Eigentümer fordern zweistelliges EBITDA-Wachstum — „12 is the new 5". Da Multiples und Marktbedingungen nicht mehr tragen, muss der Wert operativ aus dem Unternehmen kommen.
Warum Digitalisierung zum Hebel wird
Erstmals ist Digitalisierung der wichtigste Renditefaktor der PE-Branche. Bessere Daten in Pricing, Einkauf und Vertrieb übersetzen sich direkt in EBITDA.
Wie advise einordnet
Wir übersetzen die Value-Creation-Agenda in priorisierte, messbare Schritte, die die Organisation tragen kann — wenige Hebel mit hohem EBITDA-Beitrag zuerst, sichtbare Erfolge früh, dann skalieren.
Der erste Schritt
Die Investorenerwartung in konkrete operative Hebel übersetzen und nach EBITDA-Wirkung priorisieren. Von dort entsteht ein Takt, der Erwartung und Umsetzungsfähigkeit in Einklang bringt.
Häufige Fragen zu PE-Erwartungen
Was erwarten Private-Equity-Eigentümer von ihren Portfoliounternehmen?
Vor allem operativ getragene Wertsteigerung: Laut Bain sind heute zehn bis zwölf Prozent jährliches EBITDA-Wachstum nötig („12 is the new 5"), wo früher fünf Prozent genügten. Da Bewertungshebel und Marktbedingungen kaum noch tragen, muss der Wert aus Margenverbesserung, Effizienz und profitablem Wachstum im Unternehmen selbst entstehen.
Warum ist Digitalisierung für PE-Portfolios so wichtig geworden?
Erstmals rangiert Digitalisierung als wichtigster Renditefaktor der Private-Equity-Branche (36 Prozent), noch vor dem Verschuldungshebel. 94 Prozent der PE-Gesellschaften planen 2026 Digitalisierungsinvestments. Der Grund: In Bereichen wie Pricing, Einkauf und Vertrieb lassen sich bessere Daten direkt in EBITDA-Verbesserungen übersetzen.
Warum reicht Umsatzwachstum allein nicht mehr?
Weil der Schwerpunkt sich zur Profitabilität verschoben hat: Bei 2025 veräußerten Portfoliounternehmen kamen 51 Prozent des EBITDA-Wachstums aus Margenverbesserung (vorher 21,5 Prozent), während der reine Umsatzbeitrag von 78,5 auf 49 Prozent sank. Gefragt ist profitables, operativ getragenes Wachstum.
Was ist die größte Hürde bei der Ausrichtung an PE-Erwartungen?
Nicht zu wissen, was der Investor will, sondern die Value-Creation-Agenda in konkrete, priorisierte und messbare Schritte zu übersetzen, die die Organisation auch tragen kann. Zu schnell überfordert die Strukturen, zu langsam läuft der Zeithorizont des Investors davon. Entscheidend ist der richtige Takt mit wenigen Hebeln hoher EBITDA-Wirkung zuerst.
Wie bringt ihr Investorenerwartung und Umsetzung in Einklang?
Wenn der Wertsteigerungsdruck hoch ist und die Organisation mitkommen muss, lohnt der strukturierte Blick. Schreib uns kurz, worum es geht — wir melden uns persönlich.
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