CDO-Rolle unbesetzt: Digitale Führung, auch ohne Chief Digital Officer.

Ohne klare digitale Führung fehlt der rote Faden. Die Verantwortung verteilt sich über Abteilungen — und niemand steuert das Ganze. Gerade im Mittelstand bleibt die Position des Chief Digital Officer oft unbesetzt.

Die Zahlen zeigen eine Lücke: In mehr als der Hälfte der Unternehmen (54 Prozent) treiben Vorstand oder Geschäftsführung die Digitalisierung selbst voran, nur in 10 Prozent liegt die Verantwortung bei einem CDO oder einer Leitung Digitalisierung.1 Dabei ist der CDO genau die Figur, die digitale Vorhaben bündelt: der oberste digitale Change-Manager, der Strategie, Prozesse und Kultur verbindet und die Transformation operativ vorantreibt.

Wer steuert bei dir die digitale Gesamtrichtung?

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Warum die fehlende Rolle zum Problem wird

Ein CDO unterscheidet sich klar von benachbarten Rollen: Der CIO sorgt für den laufenden IT-Betrieb, der CTO treibt die Technologieentwicklung, der CDO verantwortet die digitale Transformation des Geschäftsmodells über den langen Horizont. Fehlt diese Rolle, übernimmt sie niemand vollständig — digitale Initiativen entstehen verstreut in Marketing, IT und Vertrieb, ohne gemeinsames Zielbild. Eine übergeordnete, zentrale Strategie fehlt, und genau dort beginnt die Zersplitterung, die viele Transformationen Tempo kostet. Wie Zuständigkeiten klar verteilt werden, beschreibt die Herausforderung Digitale Verantwortung.

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Im Mittelstand kommt eine besondere Hürde hinzu: Oft fehlt intern das Wissen, digitale Projekte eigenständig zu steuern — und es fällt schwer, aus der eigenen, langjährig gewachsenen Mannschaft heraus das Geschäft neu zu denken. Die Frage ist selten nur „Wollen wir eine CDO-Rolle?", sondern „Haben wir die Menschen und das Wissen, um die digitale Roadmap erfolgreich umzusetzen?".

Was ohne klare digitale Führung passiert:

  • Digitale Initiativen entstehen verstreut, ohne gemeinsames Zielbild
  • Verantwortung verteilt sich — niemand steuert die Gesamtrichtung
  • Eine übergeordnete Digitalstrategie fehlt, Projekte laufen nebeneinander
  • Dem Mittelstand fehlt oft das interne Wissen, Transformation selbst zu führen

Führung sichern — mit oder ohne eigene Rolle

Nicht jedes Unternehmen braucht sofort eine fest besetzte CDO-Position. Entscheidend ist nicht der Titel, sondern dass die Funktion wahrgenommen wird: dass jemand die digitale Richtung setzt, Initiativen priorisiert, zwischen den Bereichen übersetzt und die Umsetzung verantwortet. Wie die Organisation dahinter aussehen kann, zeigt die Themenseite Digitalorganisation aufstellen. Das kann eine eigene Rolle sein, eine interimistische Besetzung — oder die Begleitung durch einen Trusted Advisor, der die Führungsebene befähigt, die Transformation selbst zu steuern, bis die eigene Struktur trägt.

Der richtige Weg hängt von Reifegrad, Größe und Ambition ab. Wichtig ist, die Lücke nicht offen zu lassen: Digitale Führung, die niemand übernimmt, führt zu Stillstand oder Zersplitterung. Genau hier — zwischen der Erkenntnis, dass Führung fehlt, und einer tragfähigen Lösung — setzen wir an: als Sparringspartner und Einordner, der hilft, die richtige Form zu finden und wirksam zu machen.

Wo der Druck herkommt

Nur in jedem zehnten Unternehmen liegt die Digitalisierung bei einem CDO, in mehr als der Hälfte bei der Geschäftsführung selbst. Ohne klare digitale Führung fehlt der rote Faden, und die Verantwortung verteilt sich.

Warum die Lücke Tempo kostet

Der CDO verantwortet die Transformation des Geschäftsmodells — anders als CIO und CTO. Fehlt die Rolle, laufen digitale Initiativen verstreut, ohne gemeinsames Zielbild.

Wie advise einordnet

Wir helfen, die Funktion sicherzustellen — ob als eigene Rolle, interimistisch oder durch Begleitung, die die Führungsebene befähigt, die Transformation selbst wirksam zu steuern.

Der erste Schritt

Klären, wo digitale Verantwortung heute liegt und wo sie fehlt. Von dort lässt sich entscheiden, welche Form der Führung zur Größe und Ambition des Unternehmens passt.

Wo stehst du bei diesem Thema?

Häufige Fragen zur CDO-Rolle

Was macht ein Chief Digital Officer (CDO)?

Der CDO verantwortet die digitale Transformation eines Unternehmens — er entwickelt und steuert die Digitalstrategie, bündelt digitale Vorhaben, übersetzt zwischen den Bereichen und treibt den Wandel operativ voran. Er ist der oberste digitale Change-Manager, der Strategie, Prozesse und Kultur verbindet.

Wie viele Unternehmen haben überhaupt einen CDO?

Wenige. Laut Bitkom liegt die Verantwortung für die Digitalisierung nur in 10 Prozent der Unternehmen ab 20 Beschäftigten bei einem CDO oder einer Leitung Digitalisierung. In mehr als der Hälfte (54 Prozent) treiben Vorstand oder Geschäftsführung sie selbst voran.

Was ist der Unterschied zwischen CDO, CIO und CTO?

Der CIO verantwortet den laufenden IT-Betrieb und die Infrastruktur (kurzfristig), der CTO die Technologieentwicklung (mittelfristig), der CDO die digitale Transformation des Geschäftsmodells (langfristig). Der CDO denkt in Prozessen, Kultur und neuen Geschäftsfeldern, nicht nur in Technik.

Braucht jedes Unternehmen einen CDO?

Nicht zwingend eine fest besetzte Position — entscheidend ist, dass die Funktion wahrgenommen wird: dass jemand die digitale Richtung setzt, priorisiert und die Umsetzung verantwortet. Das kann eine eigene Rolle, eine interimistische Besetzung oder die Begleitung durch einen Trusted Advisor sein. Wenn Verantwortung und Umsetzung zersplittert sind, ist Handeln geboten.

Wer gibt deiner Digitalisierung die Richtung?

Wenn digitale Führung fehlt und Initiativen zersplittern, lohnt der strukturierte Blick. Schreib uns kurz, worum es geht — wir melden uns persönlich.

* Pflichtfeld

  • 1Bitkom: Unternehmen wollen Digitalisierung vorantreiben, Presseinformation vom 29.02.2024 (606 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, KW 48 2023 bis KW 4 2024): In 54 % der Unternehmen bringen Vorstand oder Geschäftsführung die Digitalisierung voran, in 10 % liegt die Verantwortung bei einem CDO oder einer Leitung Digitalisierung. Quelle ansehen ↗