Omnichannel

»Omnichannel muss zusammen tragen.

Shop, Filiale, Fachhandel, Marktplatz: Wer auf vielen Wegen verkauft, braucht für jeden eine klare Rolle. Welche das ist, ordnen wir mit dir ein.

86 %der Händler in Deutschland verkaufen stationär und online, 2019 waren es 66 %. Quelle: Bitkom, 2026

Im Ladengeschäft hält eine Mitarbeiterin ein Tablet mit einem Onlineshop, dahinter Regale mit Ware

Was den Unterschied macht

Drei Hebel mit großer Wirkung

Jeder Kanal braucht eine Aufgabe.Nicht jeder Kunde kauft überall: Jeder Weg erreicht eigene Gruppen.Preis- und Kanalstrategie →
Preis- und Kanalstrategie Welcher Kanal welche Rolle spielt. mehr
Ein Bestand, eine Preislogik.Erst wenn die Daten stimmen, wirkt jeder Kanal wie dasselbe Geschäft.Omnichannel umsetzen →
Filiale und Online Wenn der Laden Teil des Onlinegeschäfts wird. mehr
Sortiment entschärft den Preisvergleich.Eigene Artikel je Kanal halten Marge und Partner.Sortiment je Kanal →
Sortiment je Kanal Eigene Artikel statt direktem Preisvergleich. mehr
Der Weg durchs Thema

So gehen wir das Thema mit dir an.

Omnichannel beginnt bei der Rolle jedes Kanals, dann folgen Messung und Kennzahlen. Vier Stationen führen dich von der Herausforderung bis zur Einordnung.

Dein StartWo stehst du selbst?Finde es heraus, bevor wir sprechen.Bestimme deinen Standort →
  1. 1
    Herausforderung

    Wo es hakt

    Kanäle werben um dieselben Kunden, Preise und Sortimente laufen auseinander. Wir klären zuerst, welche Rolle jeder Kanal spielen soll und wo Konflikte entstehen.

  2. 2
    Kompass

    Was wir messen

    Wir erheben, wie Systeme, Kundendaten und Marktplätze heute zusammenspielen. Roh und wertungsfrei, als Grundlage für alles Weitere.

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    Kennzahlen

    Woran du es misst

    Ob die Kanäle zusammen tragen, zeigen wenige Werte: der Kundenwert über alle Kanäle, der Warenkorbwert und die Retourenquote. Die Methodik erklärt, wie du sie liest.

  4. 4
    Einordnung

    Was du davon hast

    Der Score bewertet, die Einordnung macht ein Mensch: Wir legen Messung und Markt nebeneinander und sagen dir, wo dein größter Hebel liegt.

Omnichannel-Strategie

Woraus eine Omnichannel-Strategie besteht

Eine Omnichannel-Strategie legt fest, welcher Kanal welche Aufgabe hat und wie Bestand, Preis und Sortiment über alle Wege zusammenpassen. Erst dann lohnt die Technik, die das umsetzt.

  1. 01

    Rolle je Kanal

    Eigener Shop, Filiale, Fachhandel, Marktplatz: Jeder Weg erreicht eigene Kundengruppen und bekommt eine Aufgabe und eigene Kennzahlen, statt dass alle um dieselben Kunden werben.

  2. 02

    Ein Bestand für alle Kanäle

    Kunden sehen online, was in der Filiale liegt, und im Laden, was online lieferbar ist. Dafür braucht es einen gemeinsamen, aktuellen Bestand.

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    Preislogik über alle Wege

    Unterschiede zwischen Kanälen sind möglich, wenn sie gewollt und erklärbar sind. Eine gemeinsame Logik verhindert zufällige Abweichungen.

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    Sortiment je Kanal

    Eigene Artikel, Bundles oder Exklusivware je Kanal senken den direkten Preisvergleich und geben jedem Partner ein eigenes Argument.

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    Verantwortung und Zurechnung

    Jemand verantwortet das Ganze, und Umsätze, die online beginnen und im Laden enden, werden fair zugerechnet. So arbeiten alle Teams auf dasselbe Ziel.

Häufige Fragen zur Omnichannel-Strategie

Was ist eine Omnichannel-Strategie?

Ein Plan, der allen Verkaufswegen eine klare Aufgabe gibt und sie verbindet: eigener Shop, Filiale, Fachhandel, Marktplätze und Social Commerce. Er legt fest, welcher Kanal welche Kunden und welches Sortiment bedient, wie Bestand und Preise zusammenpassen und woran der Erfolg je Kanal gemessen wird. Was das für Bestand, Preise, Click & Collect und Click & Reserve bedeutet, zeigt die Herausforderung Omnichannel.

Warum verkaufen Händler über mehrere Kanäle?

Weil nicht jeder Kunde in jedem Kanal kauft. Ältere Kunden kaufen oft lieber im Laden oder beim Fachhandel, jüngere häufiger online, auf Marktplätzen oder über Social Commerce, und je nach Anlass zählen Auswahlhilfe, Preis oder schnelle Lieferung. Ein durchdachter Kanalmix erreicht diese Gruppen dort, wo sie kaufen. Welche Gruppe welchen Weg nutzt, zeigen die eigenen Daten: im CRM und in sauber zusammengeführten Kundendaten.

Welche Omnichannel-Lösung passt zu meinem Handel?

Das hängt davon ab, wie Bestände, Aufträge und Preise heute geführt werden und welche Kanäle zusammenspielen sollen. Meist entscheidet die Bestandsführung über ERP und Filialsystem mehr als das Shopsystem. Erst die Anforderungen, dann die Lösung. Mehr dazu bei Omnichannel.

Lohnt sich Omnichannel auch für Hersteller?

Ja, wenn die Rollen klar sind. Viele Hersteller verkaufen inzwischen selbst online und zugleich über Fachhandel und Marktplätze. Dann entscheidet die Kanalstrategie, ob der eigene Shop den Handel ergänzt oder ihm Kunden abnimmt. Mehr dazu bei Hersteller mit Händlernetz.

Woran erkenne ich, ob meine Kanäle zusammen tragen?

An wenigen Werten über alle Kanäle hinweg: Kundenwert und Wiederkauf von Kunden, die mehrere Kanäle nutzen, Marge je Kanal, Genauigkeit des Bestands und Kosten der Retouren. Wächst ein Kanal, während Marge oder Partner in einem anderen zurückgehen, stimmt die Rollenverteilung noch nicht.

Wer hilft, eine Omnichannel-Strategie unabhängig zu entwickeln?

Genau dafür gibt es advise. Deinen Stand erheben wir im Kompass, bewerten ihn im Score und legen ihn neben den Markt. Am Ende steht, welcher Kanal welche Rolle spielt und welche Schritte zuerst Wirkung bringen. Systeme ordnen wir dabei nach Bauart ein, nicht nach Anbietern.

Jeder Kanal braucht eine Rolle.

Lass uns gemeinsam schauen, welche Aufgabe deine Kanäle haben sollten und wo sie heute schon zusammen tragen.

Noch nicht bereit für ein Gespräch? Bestimme erst deinen Standort →

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