Eigene KI-Assistenten: Die Fachbereiche bauen mit.
Niemand kennt die Aufgaben besser als die Menschen, die sie jeden Tag erledigen. Mit den richtigen Werkzeugen und klaren Regeln bauen sie eigene KI-Assistenten, die genau diese Aufgaben leichter machen.
Viele Werkzeuge erlauben es heute, ohne Programmierung eigene Assistenten einzurichten: mit festen Anweisungen, ausgewählten Dokumenten und klar umrissenen Aufgaben. Dazu kommen KI-Agenten, die selbstständig mehrere Schritte erledigen. Unter den Unternehmen, die KI nutzen oder sich mit dem Einsatz befassen, setzen 11 Prozent solche Agenten schon ein, weitere 29 Prozent planen es.1
Welche Aufgabe in deinem Team würde ein eigener Assistent übernehmen?
Sprich mit uns darüber →Was einen guten Assistenten ausmacht
Ein guter Assistent erledigt eine Aufgabe, die oft vorkommt und sich klar beschreiben lässt: Angebote vorformulieren, Anfragen vorsortieren, Protokolle zusammenfassen, Daten aus Lieferscheinen übernehmen, Fragen zu internen Regeln beantworten. Er arbeitet mit freigegebenen Daten und gibt seine Ergebnisse an einen Menschen, der prüft.
Woraus ein Assistent besteht:
- Eine klar umrissene Aufgabe mit Beispielen für gute Ergebnisse
- Feste Anweisungen, die Ton, Form und Grenzen beschreiben
- Ausgewählte Dokumente oder Daten als Wissensgrundlage
- Eine verantwortliche Person, die ihn pflegt und verbessert
Im Rahmen statt im Wildwuchs
Damit aus vielen Assistenten kein Durcheinander wird, braucht es wenige, klare Spielregeln. Jeder Bereich hat einen KI-Lotsen, der das Team unterstützt und Ideen sammelt. Vorlagen machen den Einstieg leicht. Neue Assistenten durchlaufen eine kurze Freigabe und landen danach in einem gemeinsamen Katalog, damit gute Lösungen wiederverwendet statt doppelt gebaut werden.
Ausprobiert wird zuerst in einem geschützten Bereich, wie ihn die Herausforderung KI-Sandbox beschreibt. Welche Daten ein Assistent nutzen darf, legt die KI-Richtlinie fest.
Wer Assistenten baut
Assistenten bauen nicht nur Fachleute aus der IT. Mit etwas Übung schaffen das Mitarbeitende aus Service, Vertrieb, Einkauf oder Buchhaltung selbst. Die Grundlage dafür ist KI-Kompetenz über die Grundstufe hinaus, wie sie die Herausforderung KI-Kompetenz aufbauen und nachweisen beschreibt. Welche Aufgaben sich zuerst lohnen, ordnet die Herausforderung KI-Anwendungsfälle richtig priorisieren ein.
Wo es hakt
Ideen für eigene Assistenten gibt es in jedem Team. Ohne Regeln entstehen sie verstreut, doppelt und ohne Pflege.
Was es braucht
KI-Lotsen je Bereich, Vorlagen, eine kurze Freigabe und einen gemeinsamen Katalog freigegebener Assistenten.
Wie advise einordnet
Wir klären mit dir, welche Aufgaben sich für eigene Assistenten eignen und wie Bau, Freigabe und Pflege geregelt werden.
Der erste Schritt
Je Bereich eine Aufgabe auswählen, die oft vorkommt, und einen ersten Assistenten dafür bauen.
Wo stehst du bei diesem Thema?
Häufige Fragen zu eigenen KI-Assistenten
Können Mitarbeitende eigene KI-Assistenten bauen?
Ja. Viele KI-Werkzeuge erlauben es, ohne Programmierung Assistenten mit festen Anweisungen und ausgewählten Dokumenten einzurichten. Voraussetzung sind Grundkenntnisse im Umgang mit KI, klare Regeln für Daten und eine kurze Freigabe, bevor ein Assistent im Team genutzt wird.
Was sind KI-Lotsen?
KI-Lotsen sind Mitarbeitende in den Fachbereichen, die ihr Team beim Einsatz von KI unterstützen, Ideen sammeln und gute Lösungen weitergeben. Sie sind die erste Anlaufstelle im Alltag und verbinden die Bereiche mit den Verantwortlichen für KI im Unternehmen.
Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Assistenten und einem KI-Agenten?
Ein Assistent antwortet und schlägt vor, ein Mensch entscheidet und handelt. Ein Agent erledigt selbstständig mehrere Schritte, etwa Daten abrufen, eintragen und eine Nachricht versenden. Agenten brauchen deshalb engere Grenzen und klare Freigaben.
Wie verhindert man Wildwuchs bei eigenen Assistenten?
Mit einem gemeinsamen Katalog, in dem alle freigegebenen Assistenten stehen, einer kurzen Freigabe für neue und einer verantwortlichen Person für jeden Assistenten. So werden gute Lösungen wiederverwendet statt doppelt gebaut.
Alles zum Thema KI im Unternehmen: So hängen die Seiten zusammen.
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Herausforderungen
Welcher Assistent hilft deinem Team zuerst?
Wenn deine Teams eigene KI-Assistenten bauen sollen, lohnt der gemeinsame Blick. Schreib uns kurz, worum es geht — wir melden uns persönlich.
Danke.
Deine Nachricht ist angekommen. Wir melden uns persönlich bei dir.
- 1Bitkom: Erstmals nutzt die Mehrheit der Unternehmen KI, Presseinformation vom 14.09.2026 (603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten, telefonisch, KW 28 bis 33 2026): Unter Unternehmen, die KI nutzen oder den Einsatz planen oder diskutieren, setzen 11 % KI-Agenten ein, 29 % planen es, 31 % diskutieren es. Quelle ansehen ↗