Sortimentsanalyse: Einkaufen, was gesucht wird.
Ein Sortiment kann handwerklich sauber geplant sein und trotzdem am Markt vorbeigehen. Wer weiß, was Kunden suchen und was im Markt läuft, kauft ein, was gefragt ist, und hält die Balance zum eigenen Profil.
Viele Sortimente entstehen aus Gewohnheit: Was im letzten Jahr lief, wird nachbestellt, was Lieferanten anbieten, wird gelistet. Ob Kunden genau das suchen, prüft kaum jemand. Dabei ändern sich Wünsche schnell: 37 Prozent der Händler mit eigenem Social-Media-Auftritt sagen, Trends aus Social Media beeinflussen ihr Produktangebot direkt.1
Weißt du, was deine Kunden suchen und bei dir nicht finden?
Ein kurzer Austausch reicht oft, um zu sehen, ob und wie wir helfen können.
Sprich mit uns →Drei Quellen für die Nachfrage
Was gefragt ist, zeigen Daten von außen und von innen. Erst zusammen ergeben sie ein Bild.
Woher die Signale kommen:
- Suchdaten aus Google und von Marktplätzen: wonach Kunden fragen und wie oft
- Die eigene Shopsuche, vor allem Suchen ohne Treffer
- Marktdaten wie Bestsellerränge, Sortimente und Preise der Mitbewerber
- Eigene Verkaufsdaten: Abverkauf, Conversion und Retouren je Artikel
- Hinweise aus Service und Bewertungen: was Kunden vermissen
Die Balance finden
Nachfrage allein macht noch kein Sortiment. Wer nur führt, was alle suchen, steht im direkten Preisvergleich. Wer nur führt, was ihm selbst gefällt, verkauft am Markt vorbei. Ein gutes Sortiment verbindet beides: ein Kernsortiment, das die Nachfrage bedient, Neuheiten, die aus den Daten kommen, und wenige Artikel, die das eigene Profil schärfen.
So wird aus Daten ein Sortiment:
- Die Nachfrage je Kategorie aus Such-, Markt- und Verkaufsdaten zusammentragen
- Lücken markieren: gesucht, aber nicht im Sortiment
- Jeden Kandidaten nach erwarteter Marge, Lieferant und Platz im Sortiment bewerten
- Neue Artikel mit einem Ziel aufnehmen und nach einer festen Frist prüfen
- Die Kennzahlen je Produkt, Kategorie, Kanal und Lieferant laufend verfolgen
Wie gut Kunden im Shop finden, was sie suchen, zeigt der Kompass Onsite-Suche. Damit die Zahlen aus allen Kanälen zusammenpassen, braucht es eine gemeinsame Datenbasis, wie sie das Thema Datenstrategie beschreibt.
Wo es hakt
Sortimente entstehen oft aus Gewohnheit und aus dem, was Lieferanten anbieten. Ob Kunden genau das suchen, prüft kaum jemand.
Was wirkt
Nachfrage aus Such-, Markt- und Verkaufsdaten, eine Mischung aus Kernsortiment, Neuheiten und Profil und Kennzahlen in allen Schnitten.
Wie advise einordnet
Wir legen mit dir Nachfrage, Markt und deine Zahlen nebeneinander und zeigen, wo dein Sortiment Lücken hat und wo es am Markt vorbeigeht.
Der erste Schritt
Die Suchen ohne Treffer aus deiner Shopsuche der letzten drei Monate auswerten.
Wo stehst du bei diesem Thema?
Häufige Fragen zur Sortimentsanalyse
Was ist eine Sortimentsanalyse?
Die Prüfung, ob das Sortiment zur Nachfrage passt und wie gut Artikel, Kategorien, Kanäle und Lieferanten verdienen. Sie verbindet Daten von außen, etwa Suchanfragen und Marktdaten, mit den eigenen Kennzahlen.
Wie findet man heraus, welche Produkte gefragt sind?
Über Suchdaten aus Google und von Marktplätzen, die eigene Shopsuche, Bestsellerränge und die Sortimente der Mitbewerber. Besonders aufschlussreich sind Suchen ohne Treffer im eigenen Shop: Sie zeigen, was Kunden bei dir erwarten und nicht finden.
Sollte man nur führen, was am meisten gesucht wird?
Nein. Wer nur führt, was alle suchen, steht im direkten Preisvergleich. Ein gutes Sortiment mischt ein Kernsortiment für die Nachfrage, Neuheiten aus den Daten und wenige Artikel, die das eigene Profil schärfen.
Welche Kennzahlen gehören in eine Sortimentsanalyse?
Umsatz, Marge und Deckungsbeitrag, Abverkaufsquote, Lagerreichweite, Conversion und Retourenquote, jeweils je Produkt, Kategorie, Kanal und Lieferant und in den Kombinationen. Erst diese Schnitte zeigen, wo das Sortiment verdient und wo nicht.
Alles zum Thema Sortiment: So hängen die Seiten zusammen.
Wo stehst du?
Herausforderungen
Führst du, was deine Kunden suchen?
Wenn du dein Sortiment an der Nachfrage ausrichten willst, lohnt der gemeinsame Blick. Schreib uns kurz, worum es geht — wir melden uns persönlich.
Danke.
Deine Nachricht ist angekommen. Wir melden uns persönlich bei dir.
- 1Bitkom: Digitaler Handel in Deutschland, Studienbericht 2026 (Händlerbefragung: 505 Handelsunternehmen ab 10 Beschäftigten, KW 11 bis KW 19 2025; Verbraucherbefragung: 1.072 Online-Shopper ab 16 Jahren, KW 40 bis KW 41 2025), S. 39, Abb. 28, Basis: Unternehmen mit Social-Media-Profil (n = 298), Zustimmung „trifft voll und ganz zu“ oder „trifft eher zu“: 37 % „Trends aus Social Media haben einen direkten Einfluss auf unser Produktangebot.“ Quelle ansehen ↗