Herausforderung·Digitale Transformation
Digitalisierungsgrad ermitteln: Wo steht dein Unternehmen wirklich?
„Wir sind ganz gut aufgestellt“ ist keine Messung. Der Digitalisierungsgrad zeigt, wie weit Prozesse, Angebot, Geschäftsmodell und Kompetenzen digital sind. Erst mit diesem Bild lässt sich entscheiden, wo das nächste Budget am meisten bewirkt.
Auf einen Blick
Den Digitalisierungsgrad ermittelst du über wenige Bereiche statt über ein Gefühl: Prozesse, Angebot, Geschäftsmodell, Daten und Kompetenzen. Jeder Bereich bekommt eine ehrliche Einstufung, am besten im Vergleich mit dem Markt. Aus den größten Abständen folgt, wo die Digitalisierung zuerst ansetzt. Eine erste Einordnung liefert die Standortbestimmung Digitale Transformation.
Die deutsche Wirtschaft wird digitaler, aber langsam und ungleich. Der Digitalisierungsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft stieg von 100 Punkten im Jahr 2020 auf 113,6 Punkte im Jahr 2024. Große Unternehmen kommen auf 203,4 Punkte, Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten auf 101,7.1 Im Mittelstand haben von 2022 bis 2024 nur 30 Prozent der Unternehmen ein Digitalisierungsvorhaben abgeschlossen, 5 Prozentpunkte weniger als in der Erhebung davor.2
Wie digital ist dein Unternehmen wirklich?
Ein kurzer Austausch reicht oft, um zu sehen, ob und wie wir helfen können.
Sprich mit uns →Was der Digitalisierungsgrad misst
Der Index des IW betrachtet im Unternehmen fünf Bereiche: Prozesse, Produkte, Geschäftsmodelle, Qualifizierung sowie Forschung und Innovation. Dazu kommen äußere Faktoren wie Infrastruktur und Rahmenbedingungen.1 Für ein einzelnes Unternehmen reicht ein schlankeres Raster, das dieselben Fragen stellt.
Was du einstufen solltest:
- Prozesse: Wie viel läuft ohne Medienbruch, von der Bestellung bis zur Rechnung?
- Angebot: Gibt es digitale Produkte, Services oder Kanäle, die Umsatz bringen?
- Geschäftsmodell: Verändert die Digitalisierung, wie du Geld verdienst?
- Daten: Werden Daten genutzt, um zu entscheiden, oder nur gesammelt?
- Kompetenzen und Organisation: Wer treibt Digitales, und mit welchem Mandat?
Vom Ergebnis zur Entscheidung
Ein Digitalisierungsgrad ist nur so viel wert wie die Entscheidung, die daraus folgt. Aufschlussreich ist der Abstand zwischen Selbstbild und Markt: Wo liegst du deutlich hinter vergleichbaren Unternehmen, und wo hängt Umsatz daran? Diese Bereiche gehören auf die Roadmap, mit einer verantwortlichen Person und einer Zahl, an der sich Fortschritt zeigt.
Eine erste Einordnung liefert die Standortbestimmung Digitale Transformation. Wie aus dem Ergebnis eine Roadmap wird, zeigt das Thema Digital-Roadmap. Wie du den Fortschritt an die Geschäftsführung berichtest, beschreibt die Herausforderung Reporting für die Geschäftsführung.
Was sich bewegt
Die Wirtschaft wird digitaler, aber ungleich: Große Unternehmen liegen weit vor kleinen, viele Vorhaben stocken.
Was zählt
Prozesse, Angebot, Geschäftsmodell, Daten und Kompetenzen, ehrlich eingestuft und mit dem Markt verglichen.
Wie advise einordnet
Wir bestimmen mit dir den Stand je Bereich und leiten ab, wo das nächste Budget am meisten bewirkt.
Der erste Schritt
Die Standortbestimmung Digitale Transformation ausfüllen und die drei größten Abstände festhalten.
Wo stehst du bei diesem Thema?
Häufige Fragen zum Digitalisierungsgrad
Wie ermittelt man den Digitalisierungsgrad eines Unternehmens?
Über wenige Bereiche: Prozesse, Angebot, Geschäftsmodell, Daten und Kompetenzen. Jeder Bereich wird eingestuft, am besten im Vergleich mit dem Markt. Die größten Abstände zeigen, wo die Digitalisierung zuerst ansetzt.
Was ist der Unterschied zwischen Digitalisierungsgrad und digitalem Reifegrad?
Beide Begriffe werden meist gleich verwendet. Reifegradmodelle beschreiben zusätzlich Stufen, die ein Unternehmen nacheinander erreicht. Für Entscheidungen zählt weniger die Stufe als der Abstand in den Bereichen, an denen Umsatz hängt.
Wie digital ist der Mittelstand?
Unterschiedlich. Im Digitalisierungsindex des IW liegen Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten bei 101,7 Punkten, große bei 203,4. Laut KfW haben von 2022 bis 2024 rund 30 Prozent der mittelständischen Unternehmen ein Digitalisierungsvorhaben abgeschlossen.
Wie oft sollte man den Digitalisierungsgrad messen?
Einmal im Jahr, am besten vor der Budgetplanung. So zeigt sich, ob die Vorhaben des Vorjahres gewirkt haben und wo das nächste Budget hingehört.
Alles zum Thema Digitale Transformation, auf jeder Seite in derselben Reihenfolge.
Worum es geht
Was drückt
Wo du stehst
Wie digital ist dein Unternehmen?
Wenn du wissen willst, wo dein Unternehmen bei der Digitalisierung steht und was zuerst zählt, lohnt der gemeinsame Blick. Schreib uns kurz, worum es geht, wir melden uns persönlich.
Danke.
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- 1Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Barbara Engels, Jan Büchel, Marc Scheufen: IW-Kurzbericht Nr. 5/2025 zum Digitalisierungsindex, 16.01.2025: Index 2020 = 100, 2024 = 113,6 Punkte; Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten 101,7, große Unternehmen 203,4 Punkte; zehn Kategorien, davon unternehmensintern Prozesse, Produkte, Geschäftsmodelle, Qualifizierung sowie Forschungs- und Innovationsaktivitäten. Quelle ansehen ↗
- 2KfW Research: KfW-Digitalisierungsbericht Mittelstand 2025, April 2026 (KfW-Mittelstandspanel, hochgerechnet): 30 % der mittelständischen Unternehmen haben im Zeitraum 2022 bis 2024 Digitalisierungsvorhaben abgeschlossen, 5 Prozentpunkte weniger als in der Erhebung davor; Digitalisierungsausgaben 2024 23,8 Mrd. €. Quelle ansehen ↗