D2C für Hersteller

Der »Direktvertrieb braucht einen Plan.

Hersteller verkaufen öfter direkt an Endkunden (D2C): im eigenen Shop, im Markenshop auf Marktplätzen oder beides. Welche Rolle das bei dir spielt, ordnen wir mit dir ein.

36 %der Online-Shopper in Deutschland kaufen häufig in Online-Shops von Herstellern. Quelle: Bitkom, 2026

Zwei Mitarbeitende in einem hellen Showroom: Eine Person betrachtet eine Kaffeemühle, die andere legt eine gleiche Mühle in einen Versandkarton

Was den Unterschied macht

Drei Hebel mit großer Wirkung

Erst die Rolle, dann der Shop.Umsatz, Kundendaten oder Marke: D2C braucht ein klares Ziel.D2C-Business-Case →
D2C-Business-Case Rechnen, bevor der Shop startet. mehr
Der Handel bleibt Partner.Wer selbst verkauft, regelt Preise und Sortiment mit den Händlern.Hersteller mit Händlernetz →
Hersteller mit Händlernetz Selbst online verkaufen, Handel mitnehmen. mehr
Preise, die überall halten.Der eigene Shop darf den Handel nicht unterbieten.Preisstabilität online →
Preisstabilität online Preishoheit behalten. mehr
Der Weg durchs Thema

So gehen wir das Thema mit dir an.

D2C beginnt mit der Entscheidung, welche Rolle der direkte Verkauf für die Marke spielt, und endet bei Kunden, die du selbst kennst. Drei Stationen führen von der Rolle über den Handel bis zum Kanal, die vierte zur Einordnung.

Dein StartWo stehst du selbst?Finde es heraus, bevor wir sprechen.Bestimme deinen Standort →
  1. 1
    Strategie

    Die Rolle festlegen

    Soll D2C Umsatz bringen, Kundendaten liefern oder die Marke zeigen? Wir rechnen mit dir, was der direkte Verkauf leisten muss und was er kostet.

  2. 2
    Handel

    Den Handel mitnehmen

    Preise, Sortiment und Service je Kanal so ordnen, dass Händler weiter gern verkaufen und der eigene Shop sie nicht unterbietet.

  3. 3
    Kanal

    Den Kanal aufbauen

    Eigener Shop, Markenshop auf dem Marktplatz oder beides: Wir klären mit dir Plattform, Logistik und Service für den direkten Verkauf.

  4. 4
    Einordnung

    Was du davon hast

    Der Score bewertet, die Einordnung macht ein Mensch: Wir legen Messung und Markt nebeneinander und sagen dir, wo dein größter Hebel liegt.

D2C für Hersteller

Woraus eine D2C-Strategie besteht

D2C ist mehr als ein zusätzlicher Shop. Sechs Bausteine machen den direkten Verkauf planbar.

  1. 01

    Eine klare Rolle

    Umsatz, Kundendaten, Markenerlebnis oder Test für neue Produkte: Die Rolle legt fest, was D2C leisten muss und woran es gemessen wird.

  2. 02

    Eine Rechnung je Kanal

    Marge, Logistik, Service, Retouren und Werbung je Bestellung, im eigenen Shop wie im Markenshop auf dem Marktplatz.

  3. 03

    Regeln mit dem Handel

    Preise, Sortiment, Aktionen und Service sind je Kanal abgestimmt, damit der eigene Shop den Handel ergänzt und nicht unterbietet.

  4. 04

    Kundendaten, die du nutzt

    Wer direkt verkauft, lernt seine Kunden kennen: was sie kaufen, wann sie wiederkommen und was sie vermissen. Diese Daten fließen in Produkt und Marketing.

  5. 05

    Logistik und Service für Endkunden

    Einzelne Pakete, schnelle Lieferung und Retouren statt Paletten an den Handel. Lager, Partner und Service sind darauf ausgelegt.

  6. 06

    Ein Team mit Auftrag

    D2C braucht Menschen, die Shop, Marketing und Service verantworten, und einen festen Platz in den Entscheidungen von Vertrieb und Marke.

Häufige Fragen zu D2C für Hersteller

  1. 01

    Was bedeutet D2C?

    D2C steht für Direct to Consumer, also den direkten Verkauf eines Herstellers an Endkunden, ohne Händler dazwischen. Das geht im eigenen Onlineshop, über einen Markenshop auf einem Marktplatz oder in eigenen Läden.

  2. 02

    Lohnt sich D2C für Hersteller?

    Das hängt an der Rolle und an der Rechnung. Ein eigener Shop bringt mehr Marge je Verkauf und direkte Kundendaten, kostet aber Werbung, Logistik und Service für einzelne Bestellungen. Wie diese Rechnung aussieht, zeigt die Herausforderung D2C-Business-Case.

  3. 03

    Gefährdet ein eigener Shop das Geschäft mit dem Handel?

    Nicht, wenn die Regeln klar sind: abgestimmte Preise, ein eigenes Sortiment oder exklusive Produkte je Kanal und ein fairer Umgang mit Aktionen. Was dabei zu beachten ist, beschreibt die Herausforderung Hersteller mit Händlernetz.

  4. 04

    Eigener Shop oder Markenshop auf Amazon?

    Beides hat seinen Platz. Der eigene Shop gehört dir mit Daten und Gestaltung, der Markenshop auf dem Marktplatz bringt Reichweite. In einer Studie von Simon-Kucher zu Home Electronics erfolgten 17 Prozent aller Käufe in den Hersteller-Shops der Marken, weitere 39 Prozent in den Markenshops der Hersteller auf Amazon.

  5. 05

    Welche Kennzahlen zählen im Direktvertrieb?

    Der Deckungsbeitrag je Bestellung nach Logistik, Retouren und Werbung, die Kosten je Neukunde, die Wiederkaufrate und der Anteil des direkten Verkaufs am Gesamtumsatz, jeweils getrennt nach eigenem Shop und Marktplatz.

  6. 06

    Wer hilft, D2C unabhängig aufzustellen?

    Genau dafür gibt es advise. Wir klären mit dir die Rolle des Direktvertriebs, rechnen die Kanäle durch und ordnen Shop, Marktplatz und Handel so, dass sie zusammen tragen. advise gehört zu Webmatch und zur Friends Digital Group, so wie heute die meisten Anbieter Teil einer Gruppe sind. Wir ordnen trotzdem immer in deinem Sinn ein: Passt ein Partner aus der Gruppe, sind die Wege kurz. Willst du einen anderen, bekommst du auch den.

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Überblick

Kennst du die Kunden, die deine Produkte kaufen?

Lass uns gemeinsam schauen, welche Rolle der direkte Verkauf für deine Marke spielen kann und wie Shop und Handel zusammen tragen.

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