Klickpreise (CPC) senken: Relevanz ist günstiger als Gebot.
Jeder Klick kostet, und die Preise steigen. Wer die Klickpreise senken will, muss zuerst verstehen, wie sie entstehen: aus Wettbewerb, Gebot und Qualität. Wer an der Qualität arbeitet, zahlt oft weniger für denselben Platz.
Definition
Der Cost per Click, kurz CPC, ist der durchschnittliche Preis, den du für einen Klick auf eine Anzeige zahlst. Er ergibt sich aus der Auktion: Gebot, Qualität der Anzeige und Wettbewerb um denselben Suchbegriff.
CPC = Werbekosten ÷ Klicks
Beispiel: Bei 4.000 € Werbekosten und 1.000 Klicks liegt der CPC bei 4,00 €.
So misst du richtig
- CPC je Kampagne, Anzeigengruppe und Suchbegriff auswerten, nicht nur im Durchschnitt
- Marken- und Nicht-Marken-Begriffe getrennt betrachten
- Den CPC immer zusammen mit Conversion Rate und Kosten pro Bestellung lesen
- Entwicklung über Wochen verfolgen, einzelne Tage schwanken stark
- Saisonale Spitzen wie Black Friday gesondert auswerten
So bewertest du den Wert
Ein hoher CPC ist nicht automatisch ein Warnsignal. Entscheidend ist, was der Klick einbringt. Ein teurer Klick auf einen kaufbereiten Suchbegriff kann sich besser rechnen als viele günstige ohne Kaufabsicht. Für Google-Suchanzeigen lag der durchschnittliche CPC 2025 über alle Branchen bei 5,26 US-Dollar, ein Plus von 12,88 Prozent zum Vorjahr.1 Das zeigt die Richtung: Klicks werden teurer, Effizienz entsteht über Qualität und Steuerung. Wie oft auf eine Anzeige geklickt wird, zeigt die Klickrate (CTR).
Zur Einordnung:
So verbesserst du den Wert
Qualitätsfaktor
Passen Suchbegriff, Anzeige und Zielseite zusammen, belohnt Google das mit besseren Positionen zu niedrigeren Preisen.
Suchbegriffe
Ausschließende Keywords und eine klare Struktur verhindern Klicks, die nie kaufen.
Gebotsstrategie
Automatische Gebote auf Umsatz oder Deckungsbeitrag statt auf Klicks ausrichten.
Zielseite
Eine schnelle, passende Zielseite hebt die Qualität und senkt damit den Preis.
Alle Hebel für Google Ads auf der Kompass-Seite Google →
Typische Fehler
Worauf du achten solltest:
- Den CPC senken und dabei die kaufbereiten Suchbegriffe aufgeben
- Nur den Durchschnitt betrachten statt die teuren Ausreißer
- Den CPC ohne Conversion Rate bewerten
Wo stehst du bei diesem Thema?
Häufige Fragen zu Klickpreis
Was ist der Cost per Click?
Der durchschnittliche Preis für einen Klick auf eine Anzeige: Werbekosten geteilt durch Klicks. Er entsteht in der Auktion aus Gebot, Qualität und Wettbewerb.
Was ist ein guter CPC?
Das hängt von Branche, Suchbegriff und Marge ab. Für Google-Suchanzeigen lag der Durchschnitt 2025 bei 5,26 US-Dollar. Maßgeblich ist, ob sich der Klick über Conversion Rate und Warenkorb rechnet.
Wie senkt man die Klickpreise?
Vor allem über Qualität: passende Anzeigen, eine schnelle Zielseite, eine klare Struktur und ausschließende Keywords. Das verbessert den Qualitätsfaktor und senkt den Preis für denselben Platz.
Warum steigen die Klickpreise?
Weil mehr Werbetreibende um dieselben Suchbegriffe konkurrieren und automatische Gebotsstrategien die Preise mitziehen. 2025 stiegen sie im Schnitt um knapp 13 Prozent.
Ist ein niedriger CPC immer besser?
Nein. Ein niedriger CPC auf Begriffe ohne Kaufabsicht bringt wenig. Entscheidend sind die Kosten pro Bestellung und der Deckungsbeitrag, nicht der Preis des einzelnen Klicks.
Alles zum Thema Kundengewinnungskosten: So hängen die Seiten zusammen.
Wo stehst du?
Herausforderungen
Kennzahlen
Zahlst du für Klicks, die kaufen?
Wenn die Klickpreise steigen und der Umsatz nicht mitzieht, lohnt der Blick auf Struktur, Qualität und Gebote. Schreib uns kurz, worum es geht, wir melden uns persönlich.
Danke.
Deine Nachricht ist angekommen. Wir melden uns persönlich bei dir.
- 1LocaliQ / WordStream: Search Advertising Benchmarks 2025 (Google und Microsoft Ads, über 16.000 US-Kampagnen, April 2024 bis März 2025) Quelle ansehen ↗