Megatrend

Marktplatz-Wachstum: der Umsatz wandert auf Plattformen.

Ein immer größerer Teil des Onlinehandels läuft über Plattformen: große Marktplätze, neue Anbieter und Shops in sozialen Netzwerken. Sie bündeln Reichweite, Vergleich und Kauf an einem Ort. Marktplatz-Wachstum ist der Megatrend, der die Rolle des eigenen Shops neu bestimmt.

Lange war der eigene Onlineshop der selbstverständliche Mittelpunkt des digitalen Geschäfts. Heute beginnt und endet ein wachsender Teil der Käufe auf Plattformen, die Sortiment, Preisvergleich, Bewertungen und Bezahlung an einem Ort zusammenführen. Für Händler und Hersteller lautet die Frage deshalb nicht, ob sie Plattformen nutzen, sondern wie Shop und Plattformen zusammenspielen: Welcher Kanal bringt Reichweite, welcher Marge, und wo bleibt die Kundenbeziehung?

Was das für dich bedeutet:

  • Plattformen bündeln Reichweite, Vergleich und Kauf an einem Ort
  • Der eigene Shop verliert nicht an Bedeutung, aber seine Rolle verändert sich
  • Jeder Kanal braucht eine klare Rolle, eine eigene Rechnung und gepflegte Produktdaten
  • Kundenbeziehung und Daten bleiben der Anker gegenüber den Plattformen
Wie viel deines Umsatzes läuft schon über Plattformen? Sprich mit uns →

Lass uns kurz sprechen.

Ein kurzer Austausch reicht oft, um zu sehen, ob und wie wir helfen können.

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Warum Marktplatz-Wachstum ein Megatrend ist

Marktplätze sind der Teil des Onlinehandels mit der größten Dynamik. Im 3. Quartal 2026 sind sie laut bevh stärker gewachsen als jeder andere Versendertyp, reine Onlineshops lagen im selben Zeitraum unter dem Gesamtmarkt.1 Gleichzeitig wird das Feld breiter: Europäische Marktplätze wachsen über Grenzen, neue Anbieter kommen dazu, und soziale Netzwerke bauen eigene Shop-Funktionen auf. Der Kauf wandert dorthin, wo Kunden ohnehin suchen, vergleichen und entdecken.

Wo verdienst du mehr, im eigenen Shop oder auf Plattformen?Das zeigt sich im Gespräch, nicht von außen. Die erste Runde ist kostenfrei: ein vorbereiteter Termin, vor Ort oder per Video.Termin vereinbaren →

Die Verschiebung verläuft nicht gleichmäßig. Neue Zollregeln und Gebühren haben die großen Plattformen aus Asien im 3. Quartal 2026 deutlich Marktanteile gekostet.1 Am Wachstum der Marktplätze insgesamt ändert das bisher nichts. Welche Bewegungen das Feld gerade neu ordnen, verfolgen wir im Radar unter Marktplatz-Trends, den Kauf in sozialen Netzwerken unter Social-Commerce-Trends.

Was Marktplatz-Wachstum ausmacht:

  • Plattformen bündeln Reichweite, Preisvergleich und Kauf an einem Ort
  • Neue Marktplätze und Kanäle kommen dazu, auch über Ländergrenzen hinweg
  • Gebühren, Werbung und Regeln der Plattformen bestimmen die Marge mit
  • Produktdaten, Logistik und Service tragen mehrere Kanäle zugleich

Den eigenen Shop als Anker

Marktplatz-Wachstum heißt nicht, dass der eigene Shop an Bedeutung verliert. Seine Rolle verändert sich: Er wird zum Ort, an dem Marke, Kundenbeziehung und eigene Daten zusammenkommen, während Plattformen Reichweite und neue Kunden bringen. Wer beides verbindet, nutzt die Reichweite der Plattformen und behält den direkten Draht zu den eigenen Kunden.

Entscheidend ist deshalb eine klare Rolle für jeden Kanal: welcher Marktplatz Reichweite bringt, welcher Absatz, welche Produkte wohin gehören und wie sich das nach Gebühren, Werbung und Versand rechnet. Wie du entscheidest, welche Marktplätze zu dir passen und wie sie Marge bringen, zeigt die Themenseite Marktplatz-Strategie. Diese Einordnung, neutral gegenüber Plattformen und Dienstleistern, ist der Kern. Genau dort setzen wir an.

Warum es der Megatrend ist

Plattformen bündeln Reichweite, Vergleich und Kauf. Ein wachsender Teil des Onlinehandels läuft über sie, und neue Anbieter und Kanäle kommen laufend dazu.

Was sich verschiebt

Der eigene Shop bleibt wichtig, seine Rolle ändert sich: von der einzigen Verkaufsstelle zum Anker für Marke, Kundenbeziehung und Daten.

Wie advise einordnet

Wir legen Shop und Plattformen nebeneinander und ordnen ein, welche Rolle jeder Kanal haben sollte und wo sich ein Ausbau rechnet, neutral gegenüber Plattformen und Dienstleistern.

Der erste Schritt

Sichten, welcher Anteil von Umsatz und Marge heute über Shop und Plattformen läuft. Von dort wird bewertbar, wo du ausbaust und wo der eigene Shop stärker werden sollte.

Wo stehst du bei diesem Thema?

Häufige Fragen zum Marktplatz-Wachstum

Was bedeutet Marktplatz-Wachstum?

Marktplatz-Wachstum beschreibt die Verlagerung des Onlinehandels auf Plattformen, die viele Anbieter, Preisvergleich, Bewertungen und Bezahlung an einem Ort bündeln. Dazu gehören große Marktplätze, neue Anbieter und zunehmend auch Shops in sozialen Netzwerken. Im 3. Quartal 2026 sind Online-Marktplätze laut bevh stärker gewachsen als jeder andere Versendertyp.

Braucht jeder Händler Marktplätze?

Nicht jeder Händler muss auf jedem Marktplatz verkaufen. Entscheidend ist, welche Rolle ein Marktplatz im eigenen Geschäft spielen soll: Reichweite, Absatzkanal oder bewusst nicht dabei. Das hängt von Sortiment, Marge, Marke und den eigenen Kapazitäten für Produktdaten, Logistik und Service ab.

Gehört Social Commerce zum Marktplatz-Wachstum?

Ja. Soziale Netzwerke werden zu Verkaufskanälen, mit eigenem Shop in der App oder mit dem Weg in den Shop des Händlers. Diese Entwicklung verfolgen wir als eigenes Radar-Thema Social-Commerce-Trends.

Was unterscheidet den Megatrend von den Radar-Themen?

Der Megatrend beschreibt die große, langfristige Kraft: Umsatz verlagert sich auf Plattformen. Die Radar-Themen Marktplatz-Trends und Social-Commerce-Trends zeigen, welche konkreten Bewegungen gerade laufen und wie dringend sie für dein Geschäft sind.

Wie stehen Shop und Plattformen bei dir zueinander?

Wenn sich Umsatz auf Plattformen verlagert, lohnt die neutrale Einordnung vorab. Schreib uns kurz, worum es geht, wir ordnen gemeinsam ein.

* Pflichtfeld

  • 1Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh): Nach Abschaffung der Zollfreigrenze: Asiatische Plattformen verlieren deutlich Marktanteile, Pressemeldung vom 08.10.2026 (Verbraucherbefragung, 3. Quartal 2026): Online-Marktplätze plus 5,0 %, Onlinehandel mit Waren insgesamt plus 2,9 %, reine Onlineshops minus 0,8 %; Shein, Temu und AliExpress 3,1 % Marktanteil nach 5,3 % im 2. Quartal; Pauschale von 3 € je Warengruppe für Kleinsendungen bis 150 € Quelle ansehen ↗