Megatrend

Agentic Commerce: wenn nicht mehr der Mensch klickt, sondern die KI.

Bisher kaufen Menschen — künftig zunehmend ihre KI-Agenten. Assistenten recherchieren, vergleichen und bestellen eigenständig im Auftrag ihrer Nutzer. Agentic Commerce ist der Megatrend, der einen völlig neuen Kanal schafft, in dem nicht mehr Menschen, sondern Maschinen die Kaufentscheidung ausführen.

Noch ist Agentic Commerce am Anfang, aber die Prognosen sind deutlich: Bain erwartet, dass der US-Markt bis 2030 auf 300 bis 500 Milliarden Dollar wächst — 15 bis 25 Prozent des gesamten E-Commerce.1 Gartner rechnet damit, dass bis 2030 rund 20 Prozent der digitalen Handels-Transaktionen über KI-Plattformen oder Agenten laufen.1 Schon heute nennen 73 Prozent der Nutzer KI als ihre primäre Quelle für die Produktrecherche.1 Der Kanal entsteht gerade — wer ihn ignoriert, wird für die Agenten unsichtbar.

Was das für euch bedeutet:

  • Ein neuer Kanal entsteht, in dem KI-Agenten die Kaufentscheidung ausführen
  • Auffindbarkeit verschiebt sich vom menschlichen Nutzer zur Maschine
  • Produktdaten und Schnittstellen müssen maschinenlesbar und agentenfähig werden
  • Wer früh präsent ist, wird von den Agenten berücksichtigt — andere fallen heraus
Ist eure Marke für KI-Agenten auffindbar? Sprich mit uns darüber →

Warum ein neuer Kanal entsteht

Agentic Commerce beschreibt den Handel, bei dem KI-Agenten eigenständig im Auftrag von Menschen agieren: Sie recherchieren Produkte, vergleichen Optionen, berücksichtigen Präferenzen und führen den Kauf aus. Was mit KI-gestützter Produktrecherche begann, entwickelt sich zum autonomen Einkauf. Die Zahlen deuten auf einen tiefgreifenden Wandel: Bain beziffert das US-Marktpotenzial bis 2030 auf 300 bis 500 Milliarden Dollar, Gartner erwartet rund 20 Prozent der digitalen Transaktionen über KI-Agenten.1

Für Marken verschiebt das die Logik der Auffindbarkeit fundamental. Wenn ein Agent kauft, zählt nicht mehr das ansprechende Schaufenster für den Menschen, sondern ob die Marke für die Maschine sichtbar, verständlich und zugänglich ist: strukturierte Produktdaten, klare Schnittstellen, Präsenz dort, wo die Agenten recherchieren. Noch ist der direkte Anteil am Traffic gering — unter 0,2 Prozent der E-Commerce-Sessions —, aber er wächst schneller als jeder andere Kanal.1

Was Agentic Commerce verlangt:

  • Maschinenlesbare, strukturierte Produktdaten statt nur schöner Produktseiten
  • Präsenz und Sichtbarkeit dort, wo KI-Agenten recherchieren (eng verbunden mit GEO)
  • Schnittstellen, über die Agenten Verfügbarkeit, Preis und Kauf abwickeln können
  • Ein Verständnis dafür, wie Agenten Empfehlungen treffen — und wie man berücksichtigt wird
Baut ihr Sichtbarkeit für die Maschinen auf? Lass uns über euren Agentic-Vorsprung sprechen →

Früh positionieren, ohne zu überinvestieren

Agentic Commerce ist ein Megatrend mit großer Fallhöhe: Die langfristige Wirkung ist wahrscheinlich tiefgreifend, der kurzfristige Umsatzanteil aber noch klein. Daraus folgt kein Entweder-Oder, sondern eine Frage der Dosierung. Wer jetzt sein gesamtes Budget auf Agenten umschichtet, überinvestiert in einen noch kleinen Kanal. Wer ihn ignoriert, verpasst den Aufbau einer Sichtbarkeit, die sich über Zeit kompoundiert.

Der richtige Weg liegt dazwischen: die Grundlagen jetzt schaffen — saubere, maschinenlesbare Produktdaten und Präsenz in der KI-Recherche —, ohne das Kerngeschäft zu vernachlässigen. Vieles davon zahlt ohnehin auf benachbarte Themen wie GEO und strukturierte Daten ein. Diese Einordnung — was jetzt vorzubereiten ist und was noch warten kann — ist der Kern. Genau dort setzen wir an.

Warum es der Megatrend ist

KI-Agenten recherchieren und kaufen künftig für Menschen — ein neuer Kanal. Bain erwartet bis 2030 ein US-Marktpotenzial von 300–500 Mrd. Dollar, Gartner 20 Prozent der Transaktionen.

Was sich verschiebt

Auffindbarkeit verlagert sich vom menschlichen Nutzer zur Maschine. Nicht das Schaufenster zählt, sondern ob die Marke für Agenten sichtbar, verständlich und zugänglich ist.

Wie advise einordnet

Wir finden die richtige Dosierung: die Grundlagen (maschinenlesbare Daten, KI-Präsenz) jetzt schaffen, ohne in einen noch kleinen Kanal zu überinvestieren — vieles zahlt auf GEO ein.

Der erste Schritt

Prüfen, wie auffindbar und maschinenlesbar die eigene Marke für KI-Agenten heute ist. Von dort entsteht eine machbare Agentic-Grundlage, die mit dem Kanal mitwächst.

Häufige Fragen zu Agentic Commerce

Was ist Agentic Commerce?

Agentic Commerce beschreibt den Handel, bei dem KI-Agenten eigenständig im Auftrag von Menschen agieren: Sie recherchieren Produkte, vergleichen Optionen, berücksichtigen Präferenzen und führen den Kauf aus. Statt dass ein Mensch selbst sucht und klickt, übernimmt ein KI-Assistent den Prozess. Was mit KI-gestützter Produktrecherche begann, entwickelt sich zunehmend zum autonomen Einkauf durch Agenten.

Wie groß wird Agentic Commerce?

Die Prognosen sind deutlich: Bain erwartet, dass allein der US-Markt bis 2030 auf 300 bis 500 Milliarden Dollar wächst — 15 bis 25 Prozent des gesamten E-Commerce. Gartner rechnet damit, dass bis 2030 rund 20 Prozent der digitalen Handels-Transaktionen über KI-Plattformen oder Agenten laufen. Noch ist der direkte Anteil gering (unter 0,2 Prozent der Sessions), aber er wächst schneller als jeder andere Kanal.

Was bedeutet Agentic Commerce für die Auffindbarkeit?

Es verschiebt die Logik grundlegend: Wenn ein Agent kauft, zählt nicht mehr das für Menschen ansprechende Schaufenster, sondern ob die Marke für die Maschine sichtbar, verständlich und zugänglich ist. Entscheidend werden strukturierte, maschinenlesbare Produktdaten, klare Schnittstellen und Präsenz dort, wo die Agenten recherchieren. Das ist eng mit GEO (Sichtbarkeit in der KI-Suche) verbunden.

Sollte man jetzt schon in Agentic Commerce investieren?

Mit Augenmaß. Die langfristige Wirkung ist wahrscheinlich tiefgreifend, der kurzfristige Umsatzanteil aber noch klein. Wer sein gesamtes Budget auf Agenten umschichtet, überinvestiert in einen noch kleinen Kanal; wer ihn ignoriert, verpasst den Aufbau einer Sichtbarkeit, die sich über Zeit aufbaut. Der richtige Weg: die Grundlagen (maschinenlesbare Daten, KI-Präsenz) jetzt schaffen, ohne das Kerngeschäft zu vernachlässigen.

Seid ihr für den Agenten-Kanal vorbereitet?

Wenn künftig KI-Agenten kaufen, entscheidet die maschinenlesbare Sichtbarkeit. Schreib uns kurz, worum es geht — wir ordnen gemeinsam ein.

  • 1Bain & Company / Gartner / commercetools Agentic Commerce Stats 2026: US-Marktpotenzial 300–500 Mrd. $ bis 2030 (15–25 % des E-Commerce); Gartner erwartet 20 % der digitalen Transaktionen über KI-Agenten bis 2030; 73 % nennen KI als primäre Produktrecherche-Quelle; KI-Sessions noch unter 0,2 % des Traffics, aber am schnellsten wachsend. Quelle ansehen →